Kompressionsstrümpfe
Das Tragen eines Kompressionsstrumpfes hilft, den Venendurchmesser zu verengen und somit der Bildung von Thrombosen vorzubeugen. Das ergibt nicht nur für Personen mit erkranktem Venensystem Sinn. Auch Menschen mit gesundem Venensystem können durch Kompression geschwollenen Beinen bzw. Knöcheln nach Flügen oder langen Bürotagen vorbeugen.
Warum Kompressions-
strümpfe wichtig sind
Das Tragen von Kompressionsstrümpfen
hat zahlreiche Vorteile.
Verbesserte Durchblutung
Einer der Hauptvorteile von Kompressionsstrümpfen ist die Steigerung der Durchblutung in den Beinen. Sie helfen dabei, das Blut von den Beinen zurück zum Herzen zu pumpen, was bei venösen Problemen wie Krampfadern oder chronischer venöser Insuffizienz von Vorteil ist.
Verhinderung von Blutgerinnseln
Kompressionsstrümpfe können das Risiko von Blutgerinnseln in den Beinen verringern, insbesondere bei Personen, die lange Zeit sitzen oder stehen müssen, wie Personen mit eingeschränkter Mobilität, Personen mit klassischen Bürojobs oder Flugzeugpassagieren.
schnellere Regeneration
Auch für sportlich aktive Personen ergibt Kompression Sinn, denn durch die verbesserte Durchblutung regenerieren Muskeln schneller.
Anwendung und Sinnhaftigkeit
Kompression findet meist bei der Behandlung von Venenerkrankungen wie bspw. der Thrombose Anwendung. Kompression kann aber auch präventiv betrieben werden, sodass schweren Krankheitsbildern vorgebeugt werden.
Jedoch ist die Kompression auch längst in der Freizeit ein Thema. Egal ob im Sport, zur Regeneration, bei Schwangeren oder bei Personen, die viel sitzen: mit Kompressionsstrümpfe geht es geschwollenen Beinen und Knöcheln an den Kragen.
passgenaue Form
Zur optimalen Unterstützung muss der Kompressionsstrumpf exakt sitzen. Dafür nehmen wir gern in unseren Standorten die Umfänge an genau definierten Stellen. Danach entscheidet sich, ob eine Serienversorgung ausreichend ist oder eine Maßanfertigung notwendig ist.
verschiedene Kompressionsklassen
Es gibt vier verschiedene Kompressionsklassen, die sich durch den ausgeübten Druck des Strumpfes unterscheiden. Grundlegend lässt sich sagen: Je schwerwiegender die Erkrankung, desto höher sollte auch die verordnete Kompressionsklasse sein. Allerdings lassen sich Kompressionsklassen und Diagnosen einander nicht streng zuordnen. Daher versteht sich folgende Ausführung möglicher Anwendungsmöglichkeiten lediglich als Indikation. Über die Wahl der richtigen Kompressionsklassen entscheidet letztendlich immer der Arzt, der die Verordnung ausstellt.